Warum es WatchMyCalendar gibt

Kurzfassung: Ich habe mir eine Wear-OS-Uhr gekauft, in der Annahme, dass „Smartwatch" auch bedeutet, dass sie weiß, was heute bei mir ansteht. Tat sie nicht. Also habe ich das selbst gebaut.

Der Moment

Der eigentliche Auslöser war unspektakulär: ein Blick aufs Handgelenk vor einem Termin, eine leere Fläche, wo eigentlich mein nächster Termin hätte stehen sollen. Mein Uhrenmodell brachte dafür serienmäßig nichts Brauchbares mit — keine echten Termindetails, keine Uhr-native Kalenderansicht, die diesen Namen verdient. Google hat inzwischen zwar eine eigene Calendar-App für Wear OS nachgereicht, aber die funktioniert nur mit einem Google-Konto und ist längst nicht auf jeder Uhr vorinstalliert. Für alles andere — Outlook, Samsung, CalDAV, geteilte Firmenkalender — bleibt die Uhr bis heute blind.

Warum ich es selbst gebaut habe

WatchMyCalendar ist ein Soloprojekt — kein Team, kein Investor, keine Produkt-Roadmap, die von irgendjemand anderem als mir und dem Feedback der Leute entschieden wird, die es tatsächlich benutzen. Das hat Konsequenzen für alles, was diese App ist und nicht ist:

Wie es weitergeht

Die App entwickelt sich in kleinen, ausgelieferten Schritten weiter statt in großen Ankündigungen. Was als Nächstes kommt, hängt stark davon ab, was Leute tatsächlich vermissen, wenn sie die App benutzen — nicht davon, was sich am besten in einem Feature-Vergleich mit der Konkurrenz macht. Wenn dir etwas fehlt oder etwas komisch reagiert, schreib mir — über denFeedback-Kanal oder direkt ansupport@nuumoo.com. Ich lese das selbst.